|
Das Kreislaufwirtschaftsgesetz verlangt von Abfall
erzeugenden und entsorgenden Firmen, wie z.B. Baufirmen, die Dokumentation von Abfallarten,
Mengen, Transporteuren, Entsorgungsorten u.s.w. auf sogenannten Begleitscheinen.
Die Begleitscheine absolvieren den gesamten Abfallentsorgungsprozess,
so dass die Durchlaufzeiten für einen Begleitschein mehrere Wochen betragen können.
Das Informationsmanagement wird mit zwei Modulen
realisiert:
1) Die Begleitscheine werden auf Baustellen (als
Abfall erzeugende Stelle) mit Laptops erfasst und ausgedruckt. Neben dem physischen
Begleitschein entsteht dadurch sofort ein elektronischer Begleitschein.
2) Über ein Clearingverfahren werden die Daten in
der Zentrale von allen Erfassungsstellen zusammengeführt. Dadurch stehen die Daten
aller Begleitscheine strukturiert zur Verfügung, d.h. die Daten sind für Analysezwecke
sofort einsetzbar, ohne das der physische Begleitschein vorhanden ist. Abrechnungs-
und Leistungsüberprüfungen können mit diesen Datenbeständen in kürzester Zeit ohne
die Bereitstellung großer Personalressourcen durchgeführt werden.
|
|